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Fasten – mehr oder weniger

Ein Theologe verglich die Fastenzeit mit der Zeit eines Gärtners im Frühling. Der Gärtner will den Boden optimal vorbereiten, so dass eine reiche Ernte zu erwartet werden kann. Der Boden wird umgegraben und gedüngt. So kommt Sauerstoff und Nahrung in den Boden und er wird zudem gelockert. All das hilft mit, dass die Pflanzen einfacher keimen und wachsen können.

Die Fastenzeit könnte auch für uns eine Zeit des Umgrabens und Düngens sein. Was ist in mir erstarrt, wo brauche ich eine Lockerung oder gar einen Aufbruch? Was tut mir und meiner Seele gut? Solche Fragen können uns helfen herauszufinden, ob wir eher etwas weniger oder etwas mehr tun sollten.

Und Jesus erzählte ihnen dieses Gleichnis: Ein Mann hatte in seinem Weinberg einen Feigenbaum gepflanzt; und als er kam und nachsah, ob er Früchte trug, fand er keine. Da sagte er zu seinem Winzer: Siehe, jetzt komme ich schon drei Jahre und sehe nach, ob dieser Feigenbaum Früchte trägt, und finde nichts. Hau ihn um! Was soll er weiter dem Boden seine Kraft nehmen? Der Winzer erwiderte: Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen; ich will den Boden um ihn herum aufgraben und düngen. Vielleicht trägt er in Zukunft Früchte; wenn nicht, dann lass ihn umhauen! (Lukas 13, 6-9)

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